Biographie – Christine Knorren
Christine Knorren

Biographie

Christine
Knorren

Opernsängerin · Mezzosopran

Christine
Knorren

Die Mezzosopranistin Christine Knorren wurde in Aachen geboren und erhielt ihre Gesangsausbildung an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, wo sie Lied und Oratorium bei Judith Beckmann studierte. Schon früh wurde ihr außergewöhnliches Talent mit mehreren Preisen ausgezeichnet, darunter der Hamburger Mozartpreis sowie als Gewinnerin beim internationalen Jaume-Aragall-Wettbewerb in Spanien. Bereits während ihres Studiums wurde sie in das renommierte Opernstudio des Opernhauses Zürich aufgenommen. Dort debütierte sie in Verdis Rigoletto und Lortzings Der Wildschütz. Seitdem führten sie Engagements an zahlreiche Bühnen Europas und darüber hinaus. Beim Festival de Radio France in Montpellier sang sie unter Enrique Mazzola in Pizzettis Fedra (CD-Aufnahme) sowie René Koerings Penthesilea unter Alain Altinoglu (CD). Weitere wichtige Stationen ihrer Karriere waren Debussys Le martyre de Saint Sébastien mit dem Orchestre National de France unter Daniele Gatti (CD), sowie die Sinfonie der Tausend ebenfalls unter Daniele Gatti, Mendelssohns Walpurgisnacht mit dem New York Philharmonic Orchestra unter Kurt Masur in der Avery Fisher Hall, sowie die Aufführung von Korngolds Orchesterliedern op. 14 unter Ralf Weikert in Palermo und die Rolle des Cecilio in Lucio Silla an der Opéra de Nice. Christine Knorren ist regelmäßig bei der Berliner Operngruppe zu Gast, wo sie u. a. in Verdis Oberto (Leonora), Donizettis Maria di Rohan (Gondi) und Bellinis Beatrice di Tenda (Agnese di Maino) überzeugte. In Italien war sie unter anderem als Carmen (La Spezia), Zia Principessa in Suor Angelica (Mantova), Eboli in Don Carlo (Bergamo), als Wellgunde in Graham Vicks neuer Produktion des  Rheingolds am Teatro Massimo in Palermo zu hören und ist dort auch für die Götterdämmerung in der selben Rolle und in der Rolle der 2. Norn zurückgekehrt. In Palermo sang sie auch die zweite Dame in der Zauberflöte und Elsbeth in Richard Strauss Feuersnot. In Neapel sang sie die Dritte Magd in Elektra unter Juraj Valcuha. Christine Knorren sang den Smeton in Anna Bolena (St. Moritz) und Ulrica in Solothurn. In Griechenland sang sie Azucena (Il Trovatore) im antiken Amphitheater von Lavadia. Kürzlich war sie als Prinz Orlofsky in der Fledermaus in Cagliari zu erleben. Ihr umfangreiches Konzertrepertoire umfasst neben einem breiten Liedschaffen u. a. Bachs Passionen, Mozarts c-Moll-Messe und Requiem, Brahms’ Alt-Rhapsodie, Rossinis Petite Messe solennelle und das Stabat mater, Verdis Requiem sowie viele Werke von Mahler, darunter Das Lied von der Erde, die Rückert- Lieder, die 2. 3. und 8. Sinfonie, die Lieder eines fahrenden Gesellen und die Sieben Frühen Lieder von Berg. Christine Knorren hat sich durch ihre musikalische Ausdruckskraft, ihre stilistische Vielseitigkeit und ihre Bühnenpräsenz als herausragende Sängerin im Mezzosopran- und Zwischenfach etabliert.